Es gibt keine innovativere Branche als die der erneuerbaren Energien. Visionen von gestern werden zu Produkten und Dienstleistungen von heute, die morgen bereits überholt sind. Dies berührt unsere Kunden ebenso wie uns selbst. Diese innovativen Projekte durchzuführen bedarf einer besonderen Erfahrung und Vorgehensweise um Optionen für die Zukunft zu bieten. Eine exakte Analyse der Bedürfnisse und Gegebenheiten sowie die genaue Definition der notwendigen Maßnahmen unter Einbindung aller beteiligten Anwender. Nur so wird Akzeptanz und ein hoher Nutzungsgrad erreicht, der die getätigten Investitionen rechtfertigt und in einem spürbaren Mehrwert für den Kunden endet. Eine Binsenweisheit ? Inzwischen vielleicht. Sie wird jedoch - leider - in der Praxis zu oft vernachlässigt.
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Solarstrom verursacht keinen Strompreisanstieg
Geschrieben von: Dick, Peter   

Solarstrom ist nicht die Ursache für den Strompreisanstieg

Studien belegen Täuschung der Verbraucher durch Stromkonzerne

Die Zahl der Solarstromanlagen in Deutschland wächst in atemberaubendem Tempo. Im Jahr 2009 wurden drei mal so viel Solarmodule installiert wie im Schnitt von 2006 bis 2008.

Und in den ersten fünf Monaten dieses Jahres (2010) wurden nach den Daten der Bundesnetzagentur durch die deutschen Solarinstallateure sogar fünf(!) mal so viel Solarmodule NEU installiert wie in den ersten fünf Monaten des vergangenen Jahres (gemeint ist jeweils die Leistung der neuinstallierten Solarmodule). An sonnigen Tagen erzeugen die deutschen Solarstromanlagen bereits mehr Strom als 8 Atomkraftwerksblöcke.

 

Die Betreiber der fossilen und der Atomkraftwerke befürchten deshalb zu Recht, dass sie immer weniger Kohle- und Atomstrom verkaufen können.

Außerdem beobachten sie mit Sorge, dass sie für den restlichen Kohle- und Atomstrom auch noch schlechtere Strompreise bekommen (Merit-Order Effekt).

Sie appellieren deshalb an die Bundesregierung, das schnelle Anwachsen der Solarenergie zu stoppen, weil sie sonst ihre Großkraftwerke nicht mehr finanzieren können.

http://www.sfv.de/artikel/solarstromverguetung_-_das_gaspedal_der_energiewen

de.htm

In der Öffentlichkeit verwenden die Stromversorger jedoch das gegenteilige Argument, die Zunahme der Solaranlagen würde den Strompreis erhöhen.

Wie unberechtigt diese Behauptung ist, zeigt jetzt ein Gutachten im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion. Dieses Gutachten hat die jüngste

Strompreiserhöhung von RWE und die Strompreisentwicklungen zwischen 2008 und heute analysiert. Darin wird festgestellt, dass seit 2008 die

Strombeschaffungskosten am Strommarkt um ca 1 Cent gesunken sind.

RWE hat trotzdem den Strompreis für private Endkunden um 1,5 Cent pro kWh erhöht und erzielt damit gleich zwei Vorteile:

- Die RWE-Gewinne steigen enorm.

- Stromkunden bekommen Angst vor den (angeblichen) Mehrkosten des Solarstroms.

Die vollständige Studie finden Sie unter

http://www.hans-josef-fell.de/cms1/index.php?option=com_docman&task=doc_down

 

Quelle: Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)